Was ihr im RSVP eurer Hochzeit fragen solltet (und was nicht)

Das Bestätigungsformular – das berühmte RSVP – ist das nützlichste Element eurer Online-Hochzeitseinladung. Gut aufgebaut, liefert es euch die Gästeliste, die Sondermenüs und die Busplätze, ohne einen einzigen Anruf. Schlecht aufgebaut, wird es zu einem Fragebogen, den die Leute auf halbem Weg abbrechen. Die goldene Regel: Jede Frage muss einen konkreten Zweck haben. Wisst ihr nicht, was ihr mit der Antwort anfangen sollt, dann streicht sie.
Die unverzichtbaren Fragen
- Vor- und Nachname. Klingt banal, aber fragt den vollständigen Namen: Bei einer Hochzeit mit 150 Gästen gibt es garantiert zwei Martas und drei Max.
- Kommst du? Ja oder nein. Nehmt ein “Nein” mit Anstand an: Ein Formular, das nur Zusagen zulässt, zwingt alle, die nicht kommen, euch privat anzuschreiben – genau das, was ihr eigentlich vermeiden wolltet.
- Begleitpersonen. Wie viele kommen mit und wie heißen sie. Die Namen sind wichtig für die Tischordnung und um Erwachsene von Kindern zu unterscheiden.
- Allergien und Unverträglichkeiten. Die Lieblingsfrage des Caterers. Besser ein freies Textfeld als Kontrollkästchen: Es gibt mehr Ernährungseinschränkungen, als sich in Kästchen abbilden lassen.
Sehr empfehlenswert (je nach eurer Hochzeit)
- Nutzt du den Bus? Wenn ihr Transport anbietet, bestimmt diese Antwort, wie viele Busse ihr bucht. Fragt bei mehreren Haltestellen auch, welche gemeint ist.
- Kindermenü. Wenn ihr Kinder erwartet, fragt, wie viele und wie alt sie sind.
- Song, der auf keinen Fall fehlen darf. Optional und verzichtbar, aber macht dem DJ Spaß und lockert das Formular auf.
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Meine Einladung kostenlos erstellenWas ihr besser vermeidet
- Vollständige Postadresse. Nur, wenn ihr später etwas Physisches verschicken wollt. Sonst ist es Reibung und persönliche Daten, für die ihr nicht verantwortlich sein müsst.
- Doppelte Fragen. Wenn ihr ohnehin schon wisst, dass Trauung und Feier am selben Ort stattfinden, fragt nicht, an welcher der beiden jemand teilnimmt.
- Lange, gefühlsbetonte Fragebögen. “Erzähl uns deine schönste Erinnerung mit uns” ist hübsch gemeint, schreckt aber als Pflichtfeld ab. Macht es optional oder verschiebt es auf einen anderen Moment.
Details, die den Unterschied machen
Gut sichtbarer Anmeldeschluss. Schreibt ihn sowohl in die Einladung als auch ins Formular. Üblich ist, die Zusagen 3–4 Wochen vorher zu schließen, wenn der Caterer die endgültige Zahl braucht.
Zusage pro Familieneinheit. Wenn eine Person für die ganze Familie bestätigen kann, spart das enorm viel Arbeit: Ein Formular, das Begleitpersonen mit Namen zulässt, löst das.
Nachträglich korrigieren können. Manche sagen zu und dann kommt doch etwas dazwischen. Achtet darauf, Antworten über euer Dashboard bearbeiten oder löschen zu können.
Rauschen herausfiltern. Ein öffentliches Formular im Internet bekommt irgendwann Spam von Bots ab. Das Tool, das ihr benutzt, sollte das automatisch herausfiltern, ohne die echten Gäste zu stören.
Kurz zusammengefasst
Name, Zusage, Begleitpersonen, Allergien und Transport: Mit diesen fünf Antworten organisiert ihr 95 % einer Hochzeit. Alles andere ist optional.
Wenn ihr ein solches Formular wollt, ohne euch mit der Technik herumzuschlagen: Enlázate bringt diese Fragen bereits fertig zum Aktivieren mit, plus ein Dashboard, in dem ihr die Antworten in Echtzeit seht. Die Einladung zu erstellen ist kostenlos – bezahlt wird erst bei der Veröffentlichung.
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