Wie ihr den Fotografen für eure Hochzeit auswählt

Von der Hochzeit bleiben zwei Dinge für immer: die Erinnerungen und die Fotos. Das Menü vergisst man, die Blumen verwelken, aber die Bilder schaut ihr euch in zwanzig Jahren noch an. Deshalb ist der Fotograf keine weitere Ausgabe: Er ist derjenige, der den ganzen Tag in etwas übersetzt, das ihr wieder erleben könnt. So trefft ihr die richtige Wahl.
Zuerst der Stil
Bevor ihr Preise vergleicht, entscheidet, welche Art von Fotos euch berührt. Es gibt mehrere Richtungen, und keine ist besser:
- Dokumentarisch oder Reportage: hält fest, was passiert, ohne zu inszenieren; Natürlichkeit und echte Momente.
- Klassisch gestellt: sorgfältige, formellere Porträts, die Familie gut arrangiert.
- Editorial oder Fine Art: sehr ästhetisch, mit ausgefeiltem Licht und Bildaufbau, fast wie aus dem Magazin.
- Gemischt: das Verbreitetste, kombiniert Reportage über den Tag mit einer Phase gestellter Aufnahmen.
Schaut euch Portfolios an und achtet darauf, welches etwas in euch auslöst. Das ist euer Stil.
Worauf ihr im Portfolio achtet
Ein einzelnes spektakuläres Foto reicht nicht. Bittet darum, komplette Hochzeiten zu sehen, von Anfang bis Ende, aus zwei Gründen: Ihr prüft, ob das Niveau den ganzen Tag hält (nicht nur zur goldenen Stunde), und seht, wie der Fotograf mit schwierigem Licht arbeitet, mit dunklen Innenräumen oder Mittagssonne. Achtet auch auf die Gesichter: Wirken die Leute entspannt oder verkrampft?
Fragen vor der Unterschrift
Nehmt eine Liste mit zum Treffen. Diese dürfen nicht fehlen:
- Seid ihr am Hochzeitstag selbst dabei? Manchmal bucht man ein Studio, und es kommt eine andere Person. Lasst es euch schriftlich bestätigen.
- Wie viele Stunden Abdeckung sind enthalten, und was passiert, wenn der Tag länger wird?
- Wie viele bearbeitete Fotos liefert ihr und in welcher Frist?
- Was ist enthalten und was kostet extra? Album, zweiter Fotograf, Video, Anfahrt.
- Habt ihr eine zweite Ausrüstung, falls etwas Unvorhergesehenes passiert?
Wenn ihr die Fotos habt, gebt ihnen ein Zuhause: Eure Hochzeitswebsite ist der perfekte Ort, um sie mit den Gästen zu teilen.
Meine Einladung kostenlos erstellenDas Angebot, klar und schriftlich
Misstraut Preisen ohne Aufschlüsselung. Ein gutes Angebot listet Stunden, Zahl der Fotos, Lieferformat, Extras und Nutzungsrechte auf. Fragt auch nach den Lieferzeiten in der Hochsaison: Im Sommer kann eine Reportage Wochen oder Monate dauern.
Wann ihr buchen solltet
Gute Fotografen sind schnell weg. Für eine Hochzeit in der Hochsaison bucht neun bis zwölf Monate im Voraus, direkt nachdem Datum und Ort feststehen. Fällt euer Termin auf einen Samstag im Frühling oder Herbst, gilt: je früher, desto besser.
Helft ihm, damit es gut wird
Der Fotograf macht seinen Teil, aber ihr könnt es ihm erleichtern: Gebt ihm den Zeitplan des Tages, damit er keinen Schlüsselmoment verpasst, kündigt geplante Überraschungen an und legt frühzeitig fest, wo und wann die Porträts entstehen. Später werden diese Bilder das Herzstück eurer Hochzeitswebsite sein.
Kurz zusammengefasst
Wählt nach Stil, nicht nur nach Preis; bittet um komplette Hochzeiten; fragt, wer am Tag X auslöst und was das Angebot genau umfasst; und bucht mit viel Vorlauf. Hier gut zu investieren heißt, in das Einzige der Hochzeit zu investieren, das euch ein Leben lang begleitet.
Erstellen und Vorschau eurer Einladung mit RSVP ist kostenlos — ohne Karte, ohne Zeitlimit. Ihr zahlt einmalig 49 € erst bei der Veröffentlichung.
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