Hochzeitsdatum wählen, ohne den Verstand zu verlieren

Das Datum festzulegen wirkt wie der einfachste Schritt der Hochzeitsplanung – bis ihr euch tatsächlich hinsetzt. Plötzlich hängt alles mit allem zusammen: Der freie Ort passt nicht zu dem Monat, den ihr wolltet, die Oma reist im Winter nicht, und euer Freundeskreis hat im Juni schon eine andere Hochzeit. Bringen wir Ordnung in die Entscheidung, damit sie auf Anhieb sitzt.
Fangt mit dem an, was sich nicht verschieben lässt
Bevor ihr von Jahreszeiten träumt, listet die echten Einschränkungen auf. Meist sind es drei oder vier, und sie stecken das Spielfeld ab:
- Verfügbarkeit des Ortes: Wenn ihr eine Traum-Location habt, bestimmt deren Kalender. Samstage von Mai bis Oktober sind ein Jahr im Voraus weg.
- Unverzichtbare Personen: Wer auf keinen Fall fehlen darf und wann diese Person nicht reisen kann (Schwangerschaften, Prüfungen, Jobs mit Hochsaison).
- Euer eigener Kalender: berufliche Projekte, Umzüge, verfügbares Erspartes.
Habt ihr diese Puzzleteile beisammen, seht ihr: Ihr wählt nicht aus 365 Tagen, sondern aus einer Handvoll. Das allein ist schon eine Erleichterung.
Die Jahreszeit: was jede Epoche mit sich bringt
Jede Jahreszeit hat ihren eigenen Charakter und ihren Preis:
- Frühling (April–Juni): mildes Klima und wunderschönes Licht; zugleich die teuerste und begehrteste Zeit.
- Sommer (Juli–August): lange Tage und Urlaubsstimmung, aber starke Mittagshitze und viele Gäste, die verreist sind.
- Herbst (September–Oktober): für viele die perfekte Balance aus gutem Wetter und etwas sanfteren Preisen.
- Winter (November–März): die günstigste Option, mit ganz eigenem Zauber, wenn ihr sie annehmt. Wir widmen ihr einen ganzen Beitrag: Winterhochzeit.
Es gibt keine “richtige” Jahreszeit – nur die, die zu eurem Budget und zu der Hochzeit passt, die ihr euch vorstellt.
Wochentag oder Wochenende
Der Samstag ist der König, und genau deshalb der teuerste und am schwersten zu reservieren. Über den Tellerrand zu schauen lohnt sich:
- Freitag: für Gäste fast genauso bequem und oft mit besseren Preisen.
- Sonntag: ideal, wenn ein Feiertag daran hängt; sonst denkt an alle, die montags früh raus müssen.
- Unter der Woche: deutliche Rabatte und volle Verfügbarkeit, dafür verlangt ihr den Gästen etwas ab. Funktioniert bei kleinen Hochzeiten oder im August.
Steht das Datum, ist der nächste Schritt, früh Bescheid zu geben: Eine Website mit Save-the-Date sichert den Tag im Kalender aller.
Meine Einladung kostenlos erstellenBesondere Daten: mit Bedacht
An einem schönen Datum zu heiraten (07.07., ein langes Wochenende, Valentinstag) ist verlockend, hat aber sein Kleingedrucktes: teurere Dienstleister, Verkehr und ausgebuchte Hotels, und manchmal weniger Zusagen, weil es mit familiären Plänen zusammenfällt. Wenn es euch Freude macht, nur zu – prüft nur vorher, dass es nicht gegen euch arbeitet.
Stimmt es mit euren Unverzichtbaren ab
Sobald ihr zwei oder drei Datumskandidaten habt, macht eine letzte Prüfung, bevor ihr irgendetwas unterschreibt:
- Fragt die fünf oder sechs Personen, die nicht fehlen dürfen, unter vier Augen.
- Prüft, ob die Zeit zum Planen mit Puffer reicht; unsere 12-Monats-Checkliste sagt euch, ob ihr komfortabel oder knapp liegt.
- Überlegt, wann ihr für dieses Datum die Einladungen verschicken müsst: alles dazu in Wann Hochzeitseinladungen verschicken.
Übersteht das Datum diese drei Filter, ist es eures.
Kurz zusammengefasst
Das Datum zu wählen heißt nicht, den perfekten Tag zu finden, sondern den möglichen Tag, der eurem Wunsch am nächsten kommt. Legt zuerst fest, was sich nicht verschieben lässt, entscheidet die Jahreszeit nach Budget und Klima, zieht einen anderen Tag als den Samstag in Betracht und stimmt euch mit den Unverzichtbaren ab. Ist das geklärt, hat der ganze Rest der Planung endlich einen Ankerpunkt.
Erstellen und Vorschau eurer Einladung mit RSVP ist kostenlos — ohne Karte, ohne Zeitlimit. Ihr zahlt einmalig 49 € erst bei der Veröffentlichung.
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