Wie ihr das Hochzeitsbudget auf die Posten aufteilt

“Was kostet eine Hochzeit?” ist die falsche Frage. Die richtige lautet: “Wie teilen wir auf, was wir haben?” Denn das Budget ist keine Zahl, der man hinterherjagt, sondern eine Torte, die man mit Bedacht schneidet. Sie gut aufzuteilen ist das, was den Schreck am Ende verhindert und euch dort ausgeben lässt, wo es wirklich zählt. Hier erfahrt ihr, wie.
Fangt mit der echten Zahl an
Vor den Prozenten legt den Gesamtbetrag fest, den ihr ausgeben könnt und wollt – Erspartes, Beiträge der Familie und das, was ihr bis zum Termin noch zurücklegt, eingerechnet. Diese Zahl ist heilig: Alles andere richtet sich nach ihr, nicht umgekehrt. Ohne diese klare Zahl ist jede Aufteilung nur ein Wunsch.
Die Richtaufteilung nach Posten
Es gibt keine einzig wahre Formel, aber diese Aufteilung funktioniert als Ausgangspunkt für die meisten Hochzeiten:
- Location und Catering: 45–50 %. Mit Abstand der große Posten. Essen, Trinken und die Räumlichkeit verschlingen fast die Hälfte.
- Fotografie und Video: 10–12 %. Das Einzige, was für immer bleibt; lasst es nicht bis zum Schluss.
- Musik und Unterhaltung: 8–10 %. Das, was die Feier zum Laufen bringt.
- Blumen und Dekoration: 8–10 %.
- Kleidung, Beauty und Ringe: 8–10 %.
- Einladungen und Papeterie: 2–3 %.
- Gastgeschenke, Transport und Sonstiges: 5 %.
- Puffer für Unvorhergesehenes: 5–10 %. Der am meisten vergessene und der, der die Hochzeit rettet.
Passt es an eure Prioritäten an: Wenn euch Musik egal ist, das Essen aber am Herzen liegt, ist es genau richtig, Prozente von einem zum anderen zu verschieben.
Der günstigste Posten mit dem größten Effekt: eine Online-Einladung, die zu erstellen und in der Vorschau anzusehen kostenlos ist und nur beim Veröffentlichen kostet.
Meine Einladung kostenlos erstellenEntscheidet, wo ihr ausgebt und wo ihr spart
Der Trick ist nicht, überall wenig auszugeben, sondern gut auszugeben:
- Investiert in das, woran ihr euch erinnert oder was ihr immer sehen werdet: gutes Essen, Fotografie und das, was eure emotionale Priorität ist.
- Spart bei dem, was man einen Augenblick genießt und dann vergisst: teure Papeterie, aus Prinzip teure Gastgeschenke, Deko, die niemand ansieht. Die Online-Papeterie ist ein perfektes Beispiel für kluges Sparen ohne Qualitätsverlust.
Wählt gemeinsam zwei oder drei “unantastbare” Posten und seid beim Rest flexibel.
Vergesst den Puffer nicht
Wir wiederholen das, weil es der teuerste Fehler ist: Reserviert zwischen 5 und 10 % für Unvorhergesehenes. Es taucht immer etwas auf – ein Extra beim Catering, Trinkgelder, eine Änderung am Anzug, ein Dienstleister in letzter Minute. Wenn ihr es nicht ausgebt, nehmt ihr es mit auf die Hochzeitsreise. Wenn ihr es nicht eingeplant habt, ruiniert es die Endsumme.
Behaltet es im Blick
Ein Budget macht man nicht einmal und legt es weg: Man überprüft es. Notiert jeden unterschriebenen Vertrag und jede Zahlung auf einem einfachen Blatt und vergleicht es mit der Aufteilung. Bindet es in eure 12-Monats-Checkliste ein, um es Monat für Monat zu prüfen und am Ende ohne Überraschungen anzukommen.
Kurz zusammengefasst
Legt zuerst die Gesamtsumme fest, teilt sie nach Posten auf, wobei das Catering die Hälfte bekommt, entscheidet eure zwei oder drei unantastbaren Prioritäten und behaltet einen Puffer für Unvorhergesehenes. Ein gut aufgeteiltes Budget lässt euch nicht weniger ausgeben: Es lässt euch dort ausgeben, wo ihr es wirklich genießt. Und das ist der ganze Unterschied.
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