Enlázate

Destination-Hochzeit: wie ihr fern der Heimat heiratet

Tropischer Strand bei Sonnenuntergang mit zwei Palmen, die einen orangefarbenen Himmel einrahmen, der sich im Meer spiegelt

An einem Strand im Süden zu heiraten, in einem Bergdorf oder im Land eurer Großeltern hat einen Zauber, der schwer zu übertreffen ist. Aber eine Destination-Hochzeit ist keine normale Hochzeit mit schönerer Kulisse: Sie verändert die Logistik, die rechtliche Seite und die Art, wie ihr mit den Gästen umgeht. Mit Ordnung wird sie perfekt. Los geht’s.

Wählt das Ziel mit Kopf (und Herz)

Der Ort muss euch berühren, ja, aber auch eine praktische Prüfung bestehen:

Die rechtliche Seite, vorher geklärt

Das ist der Punkt, der die meisten Sorgen macht. In einem anderen Land rechtlich zu heiraten kann lange Formalitäten, Übersetzungen und Aufenthaltsfristen erfordern. Die Lösung, die viele Paare nutzen: die Ehe zu Hause schließen, im kleinen Kreis auf dem Standesamt, und am Zielort eine freie Trauung ohne Papierkram feiern. Wie euer Fall auch liegt: Informiert euch Monate vorher.

Informiert mit viel Vorlauf

Hier ist Vorlauf keine Höflichkeit, sondern Pflicht. Eure Gäste müssen Urlaub beantragen, Flüge kaufen und ein Hotel buchen. Verschickt das Save-the-Date mindestens zwölf Monate vorher, mit Datum, Stadt und einem Hinweis “Fangt an, die Reise zu planen”.

Bei einer Destination-Hochzeit ist eine Website unverzichtbar: Karten, Hotels, Transferzeiten und RSVP, alles unter einem Link.

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Kümmert euch um die Logistik der Gäste

Ihr verlangt den Leuten viel ab; gebt es in Komfort zurück. Vier Gesten, die den Unterschied machen:

  1. Empfehlt Unterkünfte in mehreren Preisklassen und handelt, wenn möglich, Gruppentarife aus.
  2. Organisiert die Transfers zwischen Hotels, Trauung und Feier; niemand will nachts an einem unbekannten Ort fahren. Ideen findet ihr in Transport für die Gäste.
  3. Gebt einen Mini-Plan fürs Wochenende: Viele Destination-Hochzeiten dauern zwei oder drei Tage, mit Begrüßung und Abschied.
  4. Nehmt das Grundlegende vorweg: welche Kleidung je nach Klima, ob eine Apotheke in der Nähe ist, wie man sich fortbewegt.

Budget: rechnet ein, was man nicht sieht

Zu den üblichen Kosten kommen bei der Destination-Hochzeit Anfahrten der Dienstleister, Versand, vielleicht eine Hotelnacht für euch und Proben aus der Ferne. Rechnet es von Anfang an ein, mit unserem Leitfaden zur 12-Monats-Checkliste, damit am Ende keine Überraschungen auftauchen.

Kurz zusammengefasst

Eine Destination-Hochzeit gewinnt man in der Vorbereitung: Wählt einen erreichbaren Ort mit Betten, klärt die rechtliche Seite mit Vorlauf, informiert fast ein Jahr vorher und behandelt die Gäste wie die Reisenden, die sie sein werden. Wenn ihr das tut, habt ihr statt einer Hochzeit eine kleine gemeinsame Reise, die niemand vergisst.

Erstellen und Vorschau eurer Einladung mit RSVP ist kostenlos — ohne Karte, ohne Zeitlimit. Ihr zahlt einmalig 49 € erst bei der Veröffentlichung.

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