Enlázate

Arten der Trauung: standesamtlich, kirchlich oder frei

Reihe weißer Zeremonienstühle im Freien, geschmückt mit olivgrünen Satinschleifen und Spitze

Die Trauung ist das Herz des Tages: Alles andere ist Feier, aber das ist der Moment, in dem ihr heiratet. Bevor ihr an Blumen oder Musik denkt, solltet ihr eine grundlegende Entscheidung klar haben: welche Art von Trauung ihr wollt. Es läuft auf drei Wege hinaus, und die richtige Wahl erspart euch rechtliche Überraschungen in letzter Minute.

Standesamtliche Trauung

Sie ist die einzige, die für sich allein rechtlich gültig ist, ohne religiösen Anteil. Gehalten wird sie von einer Standesbeamtin oder einem Standesbeamten.

Kirchliche Trauung

Sie wird von einer Religionsgemeinschaft gefeiert. In vielen Ländern hat allein die standesamtliche Trauung zivilrechtliche Wirkung, sodass die kirchliche Trauung meist auf die standesamtliche folgt oder mit ihr abgestimmt wird.

Freie Trauung

Sie hat keine rechtliche Gültigkeit, und gerade deshalb ist sie die freieste. Gehalten wird sie von wem ihr wollt – einer Freundin, einem Familienmitglied, einer freien Rednerin – und ihr könnt den ganzen Ablauf erfinden: Rituale, Eheversprechen, Musik, die Reihenfolge, die euch gefällt.

Meist wird sie in zwei Situationen gewählt: wenn das Paar bereits im kleinen Kreis standesamtlich geheiratet hat und eine Feier ganz nach eigenem Maß möchte, oder bei Destination-Hochzeiten, wo die rechtliche Seite separat geregelt wird.

Welche Trauung auch immer es wird, erklärt sie euren Gästen gut: Uhrzeiten, Ort und Anfahrt, alles auf einer Website.

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Wie ihr die richtige wählt

Jenseits von Glaubensfragen helfen drei Fragen bei der Entscheidung:

  1. Soll die Trauung selbst der rechtliche Akt sein? Wenn ja, ist es die standesamtliche Trauung. Erledigt ihr die Formalitäten anderweitig, lässt euch die freie Trauung völlige Freiheit.
  2. Welches Gewicht hat die Familientradition? Es ist legitim, sie zu berücksichtigen, ohne dass sie für euch entscheidet.
  3. Wie viel wollt ihr personalisieren? Die freie Trauung gewinnt bei der Freiheit; die standesamtliche lässt einiges zu; die kirchliche, was die jeweilige Kirche erlaubt.

Entscheidet das früh, denn es prägt den Rest: den Ort, die Dauer und sogar den Zeitplan des Tages. Und welche es auch wird – die Musik der Trauung ist das, was Gänsehaut macht.

Kurz zusammengefasst

Standesamtlich für die rechtliche Gültigkeit und die weltliche Freiheit; kirchlich, wenn Glaube und Tradition den Tag prägen; frei, wenn ihr den Ablauf von Grund auf schreiben wollt. Keine ist “besser”: Die gute ist die, die widerspiegelt, wer ihr seid. Klärt zuerst die rechtliche Seite, beginnt die Formalitäten mit Vorlauf und genießt danach, den wichtigsten Moment des Tages zu gestalten.

Erstellen und Vorschau eurer Einladung mit RSVP ist kostenlos — ohne Karte, ohne Zeitlimit. Ihr zahlt einmalig 49 € erst bei der Veröffentlichung.

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